Kommunikation bei einem Hund
Um auf eine korrekte und umfassende Weise mit Ihrem Hund umzugehen, ist es notwendig, einige seiner wichtigsten kommunikativen Signale zu verstehen.
Signale
Dies liegt daran, dass diese oft klare Informationen über den Gemütszustand unseres vierbeinigen Gefährten geben. So deutet ein hochgestellter Schwanz auf Selbstsicherheit und Durchsetzungsvermögen hin, während ein tiefer Schwanz auf Schüchternheit verweist, und selbst wenn der Hund seine Hinterbeine zwischen seinen Pfoten hält, zeigt dies an, dass sich das Tier in einer ängstlichen Situation befindet. Der Hund verfügt über einen vielfältigen Wortschatz an Gesten – ausgeführt mit den Ohren, dem Schwanz, aber auch mit den Vorderpfoten, der Zunge, der Nase, den Gesichtsmuskeln – und nutzt diese für eine unendliche Anzahl von Ausdrücken: das Erleichtern einer freundlichen Begegnung durch Beruhigung der anderen Partei, der Versuch, in einer Konfliktsituation zu beschwichtigen, die Betonung seiner Stärke und Rangordnung, das Unterbrechen der Interaktion in einer problematischen Situation, das Zeigen von Unmut oder eben Zufriedenheit, das Einladen eines Spielkameraden. Selbst die Körperhaltung, zum Beispiel aufrecht stehen statt gebückt sitzen oder auf vier Pfoten stehen statt auf der Seite liegen, kann unzählige Bedeutungen ausdrücken, ebenso wie Bewegung, wie Geschwindigkeit, Treffpunkt, die Choreografie des Verhaltens, uns deutlich über den Zustand des Hundes Aufschluss geben kann. Leider sind wir Menschen daran gewöhnt zu denken, dass Kommunikation hauptsächlich Sprechen bedeutet, und deshalb schenken wir den Vokalisationen des Hundes viel zu viel Aufmerksamkeit, ignorieren aber vollständig die Körpersprache unseres geliebten Vierbeiners.